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Fonds vs. Immobilien: Was bringt die besseren Renditen?

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Immobilien gelten als solides „Betongold“. Fonds und ETFs überzeugen dagegen mit breiter Streuung und hoher Flexibilität. Doch welche Anlageform bietet langfristig die besseren Chancen – und welche passt zu den eigenen Zielen?

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FinFit GmbH
20. Dezember 2024ca. 2 Minuten Lesezeit
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Warum der Vergleich wichtig ist

Immobilien gelten oft als sichere Bank. „Betongold“, wie es viele nennen, vermittelt das Gefühl von Stabilität und Sicherheit.

Auf der anderen Seite stehen Investmentfonds und ETFs. Sie sind meist breiter gestreut, leichter handelbar und flexibler einsetzbar.

Doch wie sehen die Chancen tatsächlich aus? Können Immobilien langfristig vergleichbare Renditen erzielen wie Fonds? Und welche Risiken werden beim direkten Vergleich häufig übersehen?

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Immobilien: Was ist drin?

Datenbasis für Immobilieninvestitionen

Durchschnittliche Nettorendite
3 bis 6 Prozent pro Jahr
abhängig von Standort, Kaufpreis, Finanzierung, Mietrendite, Instandhaltung und laufenden Kosten.
Mögliche Schwankungen und Risiken
10 bis 20 Prozent
beispielsweise durch Veränderungen der Marktlage, Reparaturen, Zinsänderungen, Mietausfälle oder Leerstand.
Haupteinnahmequellen
Mieteinnahmen, mögliche Wertsteigerungen
sowie gegebenenfalls steuerliche Vorteile.

Wahrscheinlichkeit bestimmter Immobilienrenditen

AnlagehorizontWahrscheinlichkeit für 6 % RenditeWahrscheinlichkeit für 10 % Rendite
10 Jahre50 %20 %
15 Jahre60 %25 %
20 Jahre70 %30 %
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Die tatsächliche Immobilienrendite hängt stark vom konkreten Objekt, dem Standort, der Finanzierung, den Nebenkosten und dem Verwaltungsaufwand ab.
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Fonds und ETFs: Die Zahlen sprechen für sich

Investmentfonds und ETFs ermöglichen eine breite Streuung über zahlreiche Unternehmen, Branchen und Regionen. Besonders bei einem langfristigen Anlagehorizont können sich daraus deutliche Vorteile ergeben.

Wahrscheinlichkeit bestimmter Fondsrenditen

AnlagehorizontWahrscheinlichkeit für 6 % RenditeWahrscheinlichkeit für 10 % Rendite
10 Jahre69–99 %45–95 %
15 Jahre75–99 %50–98 %
20 Jahre80–99 %54–99 %
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Sharpe Ratio: Risiko und Ertrag im Verhältnis

Die Sharpe Ratio zeigt vereinfacht, wie viel Rendite ein Investment im Verhältnis zum eingegangenen Risiko erzielt. Je höher der Wert, desto günstiger war grundsätzlich das Verhältnis zwischen Ertrag und Schwankung.

InvestmentSharpe Ratio
iShares Core S&P 500 ETF0,53
Fidelity Global Technology Fund0,94
DWS Vermögensbildungsfonds I LD0,56
Flossbach von Storch Multiple Opportunities R0,44
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Die dargestellten Werte beziehen sich auf historische Betrachtungen. Vergangene Wertentwicklungen und Kennzahlen sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse. Vergleichszeiträume, Kosten und Berechnungsmethoden können die Werte wesentlich beeinflussen.
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Was können wir daraus lernen?

Immobilien

Vorteile

  • + greifbarer Sachwert
  • + regelmäßige Mieteinnahmen möglich
  • + mögliche Wertsteigerung
  • + gegebenenfalls steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten
  • + kann ein Portfolio stabilisieren

Nachteile

  • - hoher Kapitalbedarf
  • - Kaufnebenkosten
  • - Verwaltungs- und Instandhaltungsaufwand
  • - Leerstands- und Mietausfallsrisiko
  • - geringe Liquidität
  • - starke Abhängigkeit vom einzelnen Standort und Objekt

Zusammenfassung:

Chance auf 6 % Rendite:50 bis 70 %
Chance auf 10 % Rendite:20 bis 30 %

Fonds und ETFs

Vorteile

  • + breite Diversifikation
  • + bereits mit kleineren Beträgen nutzbar
  • + hohe Flexibilität
  • + vergleichsweise geringer Verwaltungsaufwand
  • + einfache laufende Besparung
  • + internationale Streuung möglich

Nachteile

  • - sichtbare Kursschwankungen
  • - zwischenzeitliche Verluste möglich
  • - emotionale Fehlentscheidungen bei fallenden Märkten
  • - Ergebnis abhängig von Auswahl, Kosten und Anlagedauer

Zusammenfassung:

Chance auf 6 % Rendite:69 bis 99 %
Chance auf 10 % Rendite:45 bis 99 %
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Fonds oder Immobilien: Was passt besser?

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Langfristiges Wachstum

Fonds und ETFs bieten aufgrund ihrer breiten Streuung und Skalierbarkeit häufig bessere Voraussetzungen für langfristigen Vermögensaufbau. Das gilt insbesondere bei langen Anlagezeiträumen und einer disziplinierten Anlagestrategie.

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Sachwert und laufende Einnahmen

Eine Immobilie kann sinnvoll sein, wenn ein greifbarer Vermögenswert, mögliche Mieteinnahmen und die langfristige Nutzung eines konkreten Objekts im Vordergrund stehen.

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Kombination statt Entweder-oder

Für viele Anlegerinnen und Anleger kann eine Mischung verschiedener Anlageklassen sinnvoller sein als eine ausschließliche Entscheidung für nur eine Variante. Entscheidend sind die persönlichen Ziele, der Anlagehorizont, die verfügbare Liquidität und die Risikobereitschaft.

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Es gibt kein pauschales Richtig oder Falsch

Ob Fonds oder Immobilien besser geeignet sind, hängt von der persönlichen Ausgangslage ab. Immobilien bieten einen greifbaren Sachwert, erfordern jedoch meist einen hohen Kapitaleinsatz und laufende Verwaltung.

Fonds und ETFs ermöglichen dagegen eine breite Streuung, hohe Flexibilität und einen Vermögensaufbau bereits mit kleineren regelmäßigen Beträgen. Dafür müssen Anlegerinnen und Anleger sichtbare Marktschwankungen akzeptieren können.

Fest steht: Wer langfristig Vermögen aufbauen möchte, sollte Rendite, Risiko, Kosten, Liquidität und den persönlichen Zeithorizont gemeinsam betrachten – und sich nicht nur auf das Gefühl vermeintlicher Sicherheit verlassen.

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Rechtlicher Hinweis:
Die Inhalte dieses Beitrags dienen ausschließlich der allgemeinen Information und stellen weder eine individuelle Anlageberatung noch eine persönliche Empfehlung zum Kauf oder Verkauf bestimmter Finanzinstrumente oder Immobilien dar. Renditeangaben, Wahrscheinlichkeiten und historische Kennzahlen sind vereinfachte beziehungsweise beispielhafte Darstellungen. Tatsächliche Ergebnisse können wesentlich abweichen. Kapitalanlagen sind mit Risiken verbunden; Wertverluste bis hin zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals sind möglich.